Trans4mind
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25. Ihre Wirklichkeit erschaffen

Wie bereits in der vorhergehenden Lektion erwähnt, hat eine der Irritationen, der wir in der menschlichen Existenz begegnen mit der "Spielebene" zu tun. Es gibt den Spielleiter, den Schöpfer der Wirklichkeit, der den Urzustand darstellt, nicht ein Spiel. Normalerweise ist das Leben auf der Erde ein Spiel. Ein Spiel erfordert Zielorientiertheit, Teamgeist, Unbekannte, Hindernisse, Meinungsverschiedenheiten. Wenn Sie Fußball spielen, sind Sie verantwortlich für Ihre Handlungen und helfen Ihrem Team, Tore zu erzielen. Sie machen sich keine Sorgen darüber, dass die andere Mannschaft sich ärgert wenn Sie ein Tor schießen.

Es ist ein Grundprinzip des Respekts für andere und der Anerkennung ihrer Individualität, dass sie verantwortlich für ihre Aktionen und Reaktionen sind - das ist ihre Entscheidungsfreiheit. Sie sind weder Sklaven noch Marionetten. Man kann über eine Frage wie "Wofür könnte ich verantwortlich sein?" nachdenken und man zieht vielleicht den Schluß "alles". Das mag letztendlich wahr sein, aber es ist nicht unbedingt die beste Art, das Leben anzugehen, damit Sie und andere glücklich sind.

Es stimmt, "Sie erschaffen Ihre eigene Wirklichkeit", trotzdem ist diese Welt, in der wir leben tatsächlich real! Wenn es regnet, kann ich der Ansicht sein: "Das ist wunderbar, das tut der Natur so gut und es riecht angenehm", während jemand anderer sagt: "Wie furchtbar, bei dem Wetter gehe ich nicht raus, wie deprimierend." Zwei Wirklichkeiten, jedoch subjektive.

Sie treffen Ihre Entscheidungen aus der Interpretation der Wirklichkeit heraus und Ihre Entscheidungen und getroffenen Wahlen und emotionaler Ton haben einen großen Einfluß auf die Richtung, die Ihr Leben nimmt und was darin geschieht. Übersinnliche und telepathische Phänomene spielen auch eine große Rolle, aber im Allgemeinen eher unterbewusst, da die Gesellschaft sie unterdrückt, weil sie den Status quo einer rein mechanischen Wirklichkeit, die auf Überleben durch Konkurrenz beruht, bedrohen.

Es gibt bessere Spiele, die Win-win Ergebnisse erzielen, aber das Element Spaß erfordert weiterhin Unbekannte und Zufälligkeit, auch wenn diese selbstauferlegt sind. In seinem eigenen Universum (höherem Selbst) kann der Mensch, wenn er im Sinne seines höheren Selbst handelt, die Spielbedingungen festlegen, weil er die Quelle derselben ist. (Wie zum Beispiel beim Wachträumen, wenn Sie erschaffen/tun können, was immer Sie wollen. Und man kann in diesem Spiel 'erwachen' und beginnen, es zu beeinflussen, als Spielleiter spielen und ein besseres Spiel erschaffen.

Das Leben und Beziehungen unter dem Gesichtspunkt Kommunikation, Verständnis und Empathie zu betrachten (CUE = Communication, Understanding, Empathy) ist tatsächlich ein spiritueller Gesichtspunkt. Es ist so wie mit der 'Liebe Gottes' - sie kann herb erscheinen, aber es geht um das 'höchste Wohl'. Da ist kein Platz für 'Opfer'-Identifikation, Eifersucht und all die sehr menschlichen Reaktionen, die auf konditionierten falschen Vorstellungen beruhen.

Rücksichtnahme auf den Anderen kommt ins Spiel, when Sie ethisch urteilen, was ist das Beste für alle, nicht nur für einen selbst. Es kann sein, dass der Andere nicht mit Ihrer Bewertung übereinstimmt oder sie nicht mag. Das ist ein Aspekt des Faktors Unbekannte und Zufälligkeiten des Spiels. Sie tun Ihr Bestes, um eine Win-win Situation daraus zu machen, anstatt ein Spiel, das auf Wettbewerb beruht, wenn Sie die CUE Eigenschaften steigern.

Sie sind verantwortlich... dafür, Ihr eigenes Glaubenssystem und innere Karte der Welt zu erschaffen. Dafür, Situationen so zu interpretieren, wie Sie es tun und auf der Basis dieser Interpretationen Gefühle zu erzeugen. Für die Wahl, die Sie treffen, für Ihre Entscheidungen und Handlungen. Dafür, Ihrer eigenen Bewertung treu zu bleiben, jedoch niemals andere zu bewerten. Für ehrliche und integre Kommunikation, dafür, Unvoreingenommenheit zu entwickeln und zu erhalten und dafür, Verständnis und Empathie zu fördern. Dafür, niemals Ihre Freiheiten und Rechte aufs Spiel zu setzen und niemals auf den Freiheiten und Rechten anderer Menschen herumzutrampeln. Dafür, immer aus dem Hauptbewegrung - der Liebe - heraus zu handeln. Das ist alles und das genügt.

Bill Harris hat etwas über Glaubenssätze gesagt, das ich wichtig finde:

Die Menschen glauben naturgemäß das, was sie in ihrem Leben greifbar erleben. Wenn man aber nicht mehr darüber nachdenkt, hat jeder einen anderen Beweis (auf Grund von unterschiedlichen Erfahrungen und Bewusstheitsgraden), was der Grund dafür ist, dass Menschen unterschiedliche Dinge (manchmal völlig entgegengesetzte Dinge) über die gleiche Erscheinungsform der Realität glauben. Sind sie alle wahr? Ja, für denjenigen, der sie glaubt.

Gibt es eine endgültige Realität? Ja. Spielt das eine Rolle für den Menschen, der etwas glaubt, das im Gegensatz zu dieser "endgültigen" Realität steht? Nein. Woran auch immer ein Mensch glaubt, das ist für ihn wahr. Ich spreche nicht über abgehobene Überzeugungen, wie zum Beispiel "Ich glaube, dass ich im Lotto gewinne" oder "Ich kann mich in einen Kastanienbaum verwandeln", sondern über tief verwurzelte Überzeugungen darüber, wer wir sind, was unser Platz in der Welt ist, was uns möglich ist und so weiter.

Ich denke nicht, dass ein Stein aufhört hart zu sein, nur weil Sie "glauben", dass er nicht hart ist - obwohl jemand, der fest genug daran glauben würde, eine Art Halluzination erschaffen könnte, in der Steine nicht hart sind, was sich an mein Argument anschließt, dass für den der an etwas glaubt, das was er glaubt absolut wahr IST, ganz egal ob es im Widerspruch zu einer endgültigen Wahrheit steht oder nicht. Was die "endgültige Wahrheit" außerhalb einer philosphischen/intelektuellen Ebene ein bisschen bedeutungslos macht.

Menschen glauben vieles über sich selbst, die Welt, andere Menschen, darüber was möglich ist (und so weiter). In vielen (wenn nicht den meisten) Fällen ist Menschen gar nicht bewusst, dass sie diese Dinge glauben, weil sie sie so sehr als selbstverständlich betrachten, dass sie nie darüber nachdenken, ob es sinnvolle oder hilfreiche Überzeugungen sind (was meiner Meinung nach eine wesentlich bessere Art ist, zu bewerten was man glaubt, als das Kriterium von "wahr" oder "nicht wahr").

Diese Glaubenssätze bewirken, dass ein Mensch entweder 1) Menschen und Situationen anzieht oder von ihnen angezogen wird, die die "Wahrheit" dessen bestätigen, was er bereits glaubt (wie zum Beispiel die Frau, die glaubt, dass alle Männer Schweine sind, sich ständig von solchen Exemplaren angezogen fühlt); 2) die Beweise, die er bekommt, filtert, so dass er das, was passiert als Bestätigung dafür interpretiert, dass das was er glaubt wirklich wahr ist, selbst wenn es nicht so ist (wenn jemand zum Beispiel "Ich kann heute abend nicht mit Dir ausgehen" als "Ich liebe Dich eigentlich nicht" interpretiert, selbst wenn das nicht der Fall ist); oder 3) sich so verhält, dass das tatsächlich eintrifft, was er als wahr annimmt (wie jemand, der denkt, dass er niemals reich werden kann, immer schlechte finanzielle Entscheidungen trifft und sein Geld verliert, Schulden macht und so weiter).

Bestimmte Glaubenssätze (z.B. "Ich kann alles" oder "Die Menschen mögen mich") sind wertvoll, weil sie Ressourcen darstellen, da sie die Ergebnisse erschaffen, die Sie im Leben erzielen möchten. Die Tatsache, dass sie in letzlich nicht wahr sein mögen (oder nur manchmal) ist in dieser Hinsicht nicht von Bedeutung. Wenn es Ihnen um Ergebnisse geht, dann erzielen Sie direkte und reale Resultate, wenn Sie diese Dinge glauben.

Einige Fragen über Spiritualität und meine Antworten:

Frage: Gibt es nur ein Bewusstsein und brauchen alle Wesen ein Ego?

Antwort: Ich spreche über meine Meinung und meine subjektive Erfahrung in Bezug auf Ihre Frage. Bitte vergessen Sie nicht, dass die Wahrheit Ihrer Wirklichkeit in Ihnen liegt.

Ich denke, hier liegt eine Verwechslung vor zwischen dem spirituellen Wesen, das seine Wirklichkeit erschafft und dem Teil des Verstandes des Wesens, das man als das 'Ego' bezeichnet. Auf der spirituellen Ebene könnte ein Wesen einfach nicht in Betracht ziehen, dass das Universum existiert und es wäre dann für dieses Wesen nicht real. Aber einfach dadurch, dass das Wesen einen Standpunkt hier im physischen Universum hat, identifiziert über einen Körper, hat es die Existenz des Universums akzeptiert so wie es ist, einschließlich der Teile des Universums, die von seinem ortsfesten Standpunkt aus nicht wahrgenommen werden.

Der Verstand dieses Wesens hat das Ego erschaffen, eine Persönlichkeit, ein Gesicht für die Außenwelt, mit Glaubenssätzen und Lösungen für die Probleme hinsichtlich des Überlebens als menschliches Wesen. Dieses Glaubenssystem hat eine Karte der Welt, die der Realität vielleicht nur annähernd entspricht und voller Täuschungen sein kann. Das ist die Brille, durch die dieser Mensch die Welt sieht.

Die Wirklichkeit ist nichts als eine Illusion (keine Täuschung) im Hinblick auf das Höhere Selbst, jenem spirituellen Teil des Menschen, der in der spirituellen Ebene bleibt, während sein Standpunkt im physischen Universum mit einem Körper identifiziert ist, um die physische Dimension zu erleben und die Lektionen zu lernen, die dies bietet. Ich glaube, der Klang des Waldes ist da, egal, ob ihn jemand wahrnimmt oder nicht. Tickt die Uhr im Zimmer nebenan? Ich glaube, weil die Uhr die vorhergesagte korrekte Zeit anzeigt, wenn ich hinübergehe. Ich glaube, Philosophen machen den verbreiteten Fehler, dass sie nicht zwischen den spirituellen und physischen Dimensionen oder Ebenen des Daseins unterscheiden.

Außerirdische (und Lebensformen auf anderen Planeten) leben ebenso in derselben physischen Ebene, also würden sie das gleiche Universum wie wir wahrnehmen - obwohl es sich durch ihre Augen und anderen Sinne betrachtet vielleicht ganz anders ansehen mag, objektiv wäre es daselbe. Wir haben bisher keine fremden Lebensformen gefunden, weil wir über keine Technologie verfügen, mit der wir weit sehen können. Aus der spirituellen Dimension können sie jedoch wahrgenommen werden und das Leben durchdringt das Universum. (Manche würden sagen, es gibt physische Beweise, aber sie wird aus politischen Erwägungen unterdrückt.)

In der Praxis sind das Physische und Spirituelle miteinander verwoben und daraus entsteht die ganze Verwirrung. Unsere Spiritualität hat einen tiefgreifenden Einfluß auf unser physisches Erleben, dadurch dass der spirituelle Aspekt unserer Beschaffenheit als menschliches Wesen erhalten bleibt. Es gibt uns ein inneres Wissen der Wahrheit, wenn wir dafür offen sind, über die intuitive Verbindung mit unserem Höheren Selbst. Es gibt auch eine gegenseitige Verbindung zwischen allen Menschen untereinander, durch unsere gemeinsame Spiritualität. Wir können über die kreative Absicht des Höheren Selbst auch direkten Einfluß auf der physischen Ebene nehmen, da das Höhere Selbst auch mit der Energie verbunden und Teil von ihr ist (die man im Wesentlichen als einen Ausdruck der Liebe sehen kann), die das physische Universum und andere Ebenen erschafft.

Frage: Wenn wir alle EINS sind, wie man uns sagt, warum haben wir dann individuelle Seelen?

Antwort: Weil es sich um einen Seinszustand handelt, die Liebe, ausgedrückt durch unzählige Gesichtspunkte, die zusammen Alles Was Ist bilden. Ohne individuelle Seelen gäbe es keine Kommunikation, Verrständnis oder Empathie - was eine gewisse Trennung erfordert. Also heißt es auseinandergehen, zusammenkommen, erleben, interagieren. Dale Askew beschreibt seine spirituellen Erfahrungen auf der trans4mind.com Website und erklärt dass wir Gott brauchen, um uns auszudrücken und Erfahrungen zu machen. Dazu braucht es uns, wir sind Gott, daher ist alles Eins, gleichzeitig ist jeder von uns eine einzigartige Schwingung mit speziellen Eigenschaften und Erinnerungen. So sehe ich das.

Frage: Wie verbindet sich unsere Seele mit einem menschlichen Körper und wann und wie trifft sie ihre Wahl?

Antwort: Der Spirit, Geist, das Höhere Selbst, bleibt außerhalb des physischen Universums, aber verbindet einen entfernten Standpunkt mit dem Energiefeld des menschlichen Körpers, das über die Epiphyse und die intuitive Fähigkeit der rechten Gehirnhälfte arbeitet (Absichten werden weitergegeben), dann bewusst von der linken Gehirnhälfte interpretiert wird. Die Verbindung wird kurz nach der Empfängnis hergestellt und mit der Entwicklung des Babies wird das Bewußtsein mehr und mehr mit dem Baby identifiziert, so dass nach der Geburt das Erleben sehr "im Körper" ist, anstatt das Erleben des Höheren Selbsts mit einem entfernten Standpunkt. Es findet vorher und laufend eine Kommunikation mit den Eltern statt, um festzustellen, ob die Familie passend ist und oft werden Vereinbarungen getroffen für Inkarnationen, um Beziehungen und Lernwege weiterzuführen.

Frage: Warum ein Körper, warum nicht ein Stein oder ein Baum?

Antwort: Manche tun das, aber der "hochschwingende" Geist benötigt die Flexibilität der Kommunikation, um seine Qualitäten ausdrücken zu können. Spirit lernt und entwickelt höhere Schwingungen, obwohl das auch im Krebsgang gehen oder eine Ewigkeit dauern kann.

Frage: Was ist der Sinn darin? Wenn die Seele ewig ist und die physische Ebene nur einen vorübergehenden Besuch darstellt, bevor wir heimgehen, welchen Nutzen hat diese Erfahrung dann auf der Seelenebene?

Antwort: Weil das physische Erleben einzigartig ist, es ist nicht ätherisch und traumhaft, müssen wir lernen, Spiele innerhalb fester Grenzen zu spielen, mit einem Körper-Geist und Ego zurechtzukommen und so weiter. Wir erschaffen die Realität von unserer spirituellen Bewusstseinsebene aus, während wir gleichzeitig als Menschen in dieser Realität Spiele erleben und spielen und jedes Spiel braucht Unbekannte, die Dualität der "anderen Seite". Unser Leben hier bietet Gelegenheiten, Emotionen auf sehr physische Weise zu erleben und darüber zu lernen, was anders einfach nicht möglich wäre. Es ist auch die Chance, Teil der ganzen Schöpfung zu sein. Es ist Gott, wie Er/Sie sich durch das Spielen des Spiels des Lebens vollständig erlebt. Es ist ein Privileg, keine Gefängnisstrafe (wie manche es empfinden)! Wenn wir erleuchtet sind, erkennen wir das und unsere Schwingung erhöht sich, so dass wir diese Stufe in unserer spirituellen Entwicklung nicht mehr benötigen, dann können wir weiter gehen. Die meisten Menschen sind weit davon entfernt, aber jetzt näher daran als jemals zuvor. In der Geschicht gab es immer Zyklen erhöhter und niedriger Schwingung.

Manche sind der Ansicht, dass wir uns auf Grund der Reinheit der spirituellen Einsicht nicht für "weltliche Dinge" interessieren sollten - dass das Manifestieren unserer Wünsche ein niedriger Seinszustand ist. Ich bin der Ansicht da wird etwas durcheinandergebracht, fast wie ein Todeswunsch. Es unterstellt, dass alle Wünsche aus der Anhaftung des Ego entstehen. Wir SIND spirituelle Wesen, wir sind hier, um eine physische Erfahrung zu machen, das Spiel des Lebens in einer Welt der Dualität zu genießen und daraus zu lernen.

Frage: Was bewirkt das Abbrechen dieser Verbindung und den Tod - geschieht das vorsätzlich oder hat die Seele keine Kontrolle darüber?

Antwort: Normalerweise gibt es keine Kontrolle und Krankheit, Unfall oder Alter verursachen den Tod des Körpers - weil sich das Wesen so durch und durch mit dem Körper identifiziert. Die wenigen erleuchteten Menschen, die vollständig mit ihrem Höheren Selbst verbunden sind, sind jedoch in der Lage, den Körper zu einem von ihnen gewählten Zeitpunkt zu verlassen und zu sterben. Im Falle von Nahtodeserlebnissen hören wir von Menschen, denen manchmal die Wahl gegeben wird oder die dazu geführt werden, in ihren Körper zurückzukehren und in diesen Fällen geschieht manchmal wundersame Heilung.

Frage: Danke Peter für die ausführlichen Antworten, sie helfen sehr, aber wie das mit den meisten Antworten so ist, sie werfen weitere Fragen auf. Ich verstehe den Aspekt des Erschaffens der eigenen Realität,obwohl ich so erzogen wurde, zu glauben, dass wir nicht versuchen sollten selbst zu erschaffen, sondern Gott oder das Universum darum bitten sollten, es für uns zu tun.

Antwort: Ich meine, dass wir der kreative Ausdurck Gottes in dieser Welt sind, wir sind ein Teil Gottes, über unser Höheres Selbst. Gott erschafft durch uns. Ja, wir können und sollten um Führung und Hilfe bitten, die durch unser Höheres Selbst von Gott kommt. Wir (und unser freier Wille) sind Teil des Prozesses, nicht nur an der empfangenden Seite.

Frage: Was ich nicht verstehe, wie können andere Menschen meine Welt sehen. Wenn das Ego jedes Menschen eine andere "Realität" erschafft, wie interagieren wir dann und "einigen" uns darauf, was wir als die Welt sehen?Die Quanten physik sagt, dass etwas alleine dadurch Gestalt annimmt, dass es betrachtet wird und dass Quantenmaterie zur selben Zeit in unterschiedlichen Zuständen existieren kann, d.h. Materie und Energie. Dadurch, dass es beobachtet wird, nimmt es Gestalt in Form von Materie an?

Antwort: Wir beobachten aus der physischen Welt heraus, durch unsere Augen. Es handelt sich um den gleichen Gegenstand und er ist da, egal ob wir ihn beobachten oder nicht. Das Quantenphänomen, das Sie beschreiben, bezieht sich auf die Schöpfung aus dem spirituellen Gesichtspunkt. Der 'Nullpunkt' des Atoms ist eine Kombination aus spirituell, metaphysisch und physisch. Es sind die beiden Seiten einer Münze, beide sind gleichzeitig wahr. In unserem Leben auf der Erde geht es um physische Erfahrungen; gleichzeitig geben wir unserem Leben mehr Sinn, wenn wir erkennen, dass wir alle auch einen spirituellen Standpunkt haben, von dem aus wir unsere Realität zu 100% erschaffen- aber es ist besser, die beiden zu unterscheiden, damit wir nicht durcheinander kommen. Obwohl in Wahrheit sind die beiden nicht wirklich getrennt, sondern Aspekte des Einen.

Frage: Wie einigen wir uns dann mit anderen, dass wir die selbe Materie beobachten, zum Beispiel eine Katze, wenn wir unsere eigene, getrennte Illusion erschaffen?

Antwort: Kommunikation, Beobachtung und noch mehr Kommunikation. Wir leben in derselben Welt, wir haben eine gemeinsame objektive Realität (aus spiritueller Sicht nur eine Illusion), aber auf Grund unserer unbewussten Glaubensmuster und fixen Ideen sehen wir sie durch verschieden getönte Brillen. Jeder von uns hat unterschiedliche subjektive Realitäten, die sich mit der objektiven Realität (und der subjektiven Realität anderer Menschen) mehr oder weniger überlappen. Der Weg des Wachstums erfordert, diese Glaubensmuster bewusst zu machen und sie neu zu bewerten und unseren Geist für neue Ideen zu öffnen, auf der Grundlage von Beobachtungen in der Gegenwart und dem Beitrag anderer zu unserer Karte der Realität. Dazu ist nötig, dass wir die Brille abnehmen, bewusst leben anstatt wie Roboter zu handeln (ein Ergebnis unserer Konditionierung und der sicheren Lösungen unseres Egos).