Trans4mind
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26. Ihre Vision Wirklichkeit werden lassen

Ein Ziel ist ein spezieller Wunsch mit einem Termin. Sich Ziele zu setzen und zu erreichen, die unsere Bedürfnisse erfüllen, ist notwendig für unsere Gesundheit und unser Glück. Die Erreichung Ihrer Ziele anzustreben ist die Erklärung, dass Sie die Verantwortung für Ihr Leben übernehmen, anstatt vom Leben beherrscht zu werden.

Ein Ziel zu visualisieren ist wichtiger als jede Einzelheit zu kennen oder überhaupt irgendein Detail, wie Sie es erreichen werden. Für einen Maler ist der erste Schritt das Visualisieren des Endergebnisses, zumindest als Konzept; die Wege, dieses Ergebnis zu erzielen, sind äußerst variable - verschiedene Materialien und Stile, zum Beispiel. Manche der Schritte erfordern vielleicht das Erlernen neuer Fähigkeiten oder hängen vielleicht von Ideen und Inspiration ab, von denen der Künstle weiss, dass sie zum richtigen Zeitpunkt kommen werden - er macht sich keine Sorgen darüber, dass sie am Anfang nicht da sind. Egal wie sein Werk ausfällt, es wird seine Gefühle und seine Seele ausdrücken und das ist mehr als gut genug.

Visualisierte Ziele anzustreben ist eine starke, natürliche Veranlagung - wie die Neigung von Pflanzen, das Licht zu suchen - ein hartnäckiger Drang, der den härtesten Granit brechen kann. Wenn Sie kein klares Bild davon haben, wohin Sie wollen, wird dieser kreative Drang enttäuscht und es kann sein, dass Sie Ihr Leben als sinnlos oder ohne Richtung erleben. Es kann auch sein, dass Sie negative Ziele visualisieren - Sie sehen sich vielleicht als inkompetent, krank, leidend, als Versager und Ihre kreative Kraft wird dazu neigen, dies Wirklichkeit werden zu lassen.

Der erste Schritt dabei, sich Ziele zu setzen, ist sich mit dem zu verbinden, was Sie wirklich wollen im Leben. Etwas, das Sie wahrhaftig inspiriert, so dass Sie wissen, dass es "richtig" ist. Es sollte etwas sein, das Sie unbedingt wollen, "koste es was es wolle". Nicht das, was andere wollen oder von Ihnen erwarten und nichts, was anderen gefällt - um Sie zu inspirieren, muss es etwas sein, das Ihrem wahren Selbst entspricht, etwas das Sie wirklich motiviert.

Es kann ein Lebensziel sein oder eines für ein Jahr, einen Monat oder eine Woche. Formulieren Sie es klar und einfach, aber verwenden Sie keine Verallgemeinerungen wie "etwas" oder "mehr" - seien Sie spezifisch! Fügen Sie greifbare Einzelheiten für Zeit, Ort, Fakten, Zahlen, Personen ein. Klären Sie genau ab, was das Ziel bedeutet im Hinblick auf spezielle Änderungen in Ihrem Leben und einem speziellen Zeitlimit zu seiner Erreichung.

Das Ziel sollte erreichbar sein - vielleicht im Augenblick unerreichbar, aber nicht außer Sicht! Es sollte auch etwas sein, woran Sie glauben, von dem Sie meinen, dass es richtig ist, das mit Ihren Werten übereinstimmt.

Dann stellen Sie sich diese Situation im Geist so vor, als geschähe es jetzt. Drücken Sie das Ziel aus als eine Tatsache in der Gegenwart, sehen Sie sich selbst, wenn das Ziel bereits erreicht ist. Was tun Sie? In welcher Umgebung befinden Sie sich? Was sagen andere Menschen zu Ihnen? Wie fühlen Sie sich, jetzt da es erreicht ist? Fühlen Sie das Erreichen Ihres Ziels in Ihrem Herzen und feiern Sie! Dieses Gefühl wird dann bleiben und all Ihren Handlungen zur Manifestation des Ziels Energie verleihen.

Einige Beispiele für gut ausgedrückte Ziele: "Ich gehe einmal wöchentlich zu einem Singleclub-Ausflug und treffe neue Menschen mit denen ich mich sehr gut verstehe [das Ziel ist, 5 neue echte Freunde zu gewinnen]". "Ich schwimme dreimal wöchentlich einen Kilometer und fühle mich stärker und lebendiger [das Ziel ist, fit zu werden, indem man dreimal wöchentlich einen Kilometer schwimmt]." "Ich lebe komfortabel im Rahmen meines Budgets für Lebensmittel, Kleidung und Unterhaltung; jetzt fühle ich mich finanziell sicher und habe meine Ausgaben unter Kontrolle[das Ziel ist bis in drei Monaten mein Budget einzuhalten]." "Bob und ich verstehen einander und lieben und vertrauen einander wirklich und wir haben wundervollen Sex [das Ziel ist die Kommunikation in unserer Beziehung zu verbessern, so dass unser sexuelles Leben wieder gut ist]."

Verwenden Sie keine negativen Wendungen wie "Ich esse nicht zuviel." Denken Sie positiv! Negative Ziele oder die Unfähigkeit, sich selbst zu sehen, wie man das Ziel erreicht hat, legen nahe, dass innere Konflikte bestehen, dann müssen Sie die einschränkenden Glaubenssätze herausfinden und sie ändern.

Sie könnten zum Beispiel herausfinden, dass Sie Angst davor haben, wie andere reagieren, wenn Sie Ihr Ziel erreichen oder dass Sie jetzt nicht in der Lage oder Willens sind, die notwendigen Schritte zu unternehmen oder dass man mit dem Ziel jemandem gefallen oder sich an jemanden anpassen will. In diesen Fällen müssen Sie zuerst die widersprüchlichen Standpunkte und die damit einhergehenden Gefühle ganz und gar begreifen und akzeptieren und sie mit der derzeitigen Realität, Ihren tatsächlichen Bedürfnissen vergleichen und erkennen, wenn verzerrtes Denken zugrundeliegt. Dann wird das Ziel entweder klar gestellt und die Probleme fallen weg oder Sie erkennen, dass das Ziel nicht echt ist und wählen ein anderes.

Dann müssen Sie einen Aktionsplan ausarbeiten, der die einzelnen Schritte in der Abfolge enthält, die Sie gehen müssen, um Ihr Ziel zu manifesteren. Was müssen Sie tun, ändern, lernen oder umsetzen, um Ihr Leben von da, wo Sie sich jetzt befinden dorthin zu bringen, wohin Sie wollen?

Um Ihren Weg aufzuzeichnen ist es am besten, sich von Ihrer Vision des erfüllten Ziels zurückzuarbeiten - auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie bei der Stange bleiben, dass das, was Sie planen zum Ziel führt und nicht woanders hin. Was müssen Sie tun, um Ihr Ziel schlussendlich zu erreichen? Was muss vorhanden sein? Dann gehen Sie einfach zurück: was war der Schritt davor? Arbeiten Sie sich zurück bis zu den ersten Schritten, die Sie unternehmen müssen. Die ersten Schritte müssen Dinge sein, von denen Sie wissen, dass Sie sie tun können, damit Sie starten können. Schreiben Sie alles auf und teilen Sie Ihr Ziel denjenigen mit, die Sie unterstützen werden.

Wenn Sie anfangen zu handeln, finden Sie zunächst Ihre Ängste, akzeptieren Sie sie und lassen Sie sie los. Finden Sie heraus welche anderen Dinge Sie - vielleicht aus Gewohnheit - tun, die das Erreichen Ihres Ziels erschweren oder sogar unmöglich machen und hören Sie auf, diese Dinge zu tun. Erkennen und ändern Sie Ihre einschränkenden Glaubenssätze (einschließlich der Glaubenssätze, die Sie unterdrückt haben) und wandeln Sie diese Energie um in die Liebe, die Sie für Ihre Vision empfinden.

Wenn Sie die ersten Schritte umsetzen, werden Sie feststellen, dass Sie so handeln, wie es für die Erschaffung Ihrer Vision nötig ist; Ideen und Ressourcen fügen sich zusammen. Rückschläge sind unvermeidbar, aber Sie können aus ihnen lernen, dann Ihre Vision wieder neu aufbauen und mit größerer Zuversicht als zuvor weitergehen. Benutzen Sie alles, was Sie gelernt haben, um Ihre Selbstachtung aufzubauen und zu stärken - seien Sie sich selbst die beste Unterstützung. Mit Selbstvertrauen können Sie über sich hinauswachsen und neue Dinge ausprobieren. Und erinnern Sie sich an die Gründe, warum Sie tun, was Sie tun - das hilft Ihnen, alles zu tun, um Ihr Ziel zu erreichen, geduldig zu sein wenn nötig und ausdauernd in Ihren Anstrengungen.

Es ist genauso wichtig, sich so unnachgiebig und ehrlich wie möglich auf die derzeitige Realität zu konzentrieren. Und das ist entscheidend: messen Sie Ihren Fortschritt von dort, wo Sie gestartet sind, nicht daran, wie weit Sie noch gehen müssen. Jede Handlung bei der Sie Ihre Kompetenz zeigen, steigert Ihre Selbstachtung; jede Entwicklung, die Sie vollziehen wird Ihnen Auftrieb verleihen.

Wenn Sie Ihren Fortschritt vergleichen mit dem Punkt, an dem Sie gestartet sind, wird Sie das darin ermuntern, weiterzumachen. Ziele erreicht man einen Schritt nach dem anderen und jeder Schritt muss abgehakt werden - sonst erscheint das Ziel weit entfernt und Sie haben den Eindruck, wenig Fortschritt zu machen, obwohl das nicht sitimmt.

Vergleichen Sie dann Ihre derzeitige Realität und Ihren Fortschritt mit der endgültigen Vision - die nächsten Schritte werden abgeklärt und Sie sind motiviert, weiterzumachen. Dies ist ein improvisatorischer Prozess und kann anfangs nicht vollständig vorhergesagt werden. Da Schöpfung improvisatorisch ist, können die geplanten Schritte und sogar das Ziel selbst korrigiert werden. Jetzt, das Sie sich besser kennen, kann es sein, dass Sie feststellen, dass Sie eigentlich etwas ganz anderes wollen als zu Anfang.

DIE ZUKUNFT EXISTIERT

ZUERST IN DER VORSTELLUNG

DANN IM WILLE

DANN IN DER REALITÄT

Viel Spaß (Ziele setzen und erreichen ist das Spiel des Lebens).