Trans4mind
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30. Positive Lebensführung

Im Hinblick auf persönliche Ereignisse und die Ereignisse in der Welt habe ich die folgenden drei Zitate beherzigt als Grundlage für meine derzeitigen Gedanken und Absichten. Meiner Meinung nach wird dieser positiven Lebenseinstellung von der Liebe, die das Wesen unseres Seins ist, Macht verliehen und erschafft auf wirkungsvolle Weise Frieden und Glück. Die Alternative - Widerstand, Urteilen, Antagonismus und Hass - wird von Angst beherrscht, was heißt, unseren Wesenskern zu verleugnen und dem Macht zu verleihen, was man bekämpft.

(1)

Peace Pilgrim sagt...

"In meiner Arbeit habe ich den positiven Ansatz gewählt. Ich sehe mich nie als gegen etwas protestieren, sondern als Fürsprecher harmonischen Lebens. Diejenigen, die dafür sprechen, bieten Lösungen. Diejenigen, die dagegen sprechen, tun dies in aller Regel nicht - sie verharren dabei, was falsch ist, suchen Zuflucht in Bewertung und Kritik und manchmal sogar Beschimpfungen. Natürlich hat die negative Herangehensweise eine nachteilige Wirkung auf denjenigen, der sie verwendet, wohingegen der positive Ansatz eine gute Wirkung hat.

"Wird ein Übel angegriffen, mobilisiert es sich, obwohl es zuvor vielleicht schwach und nicht organisiert war. Der Angriff verleiht ihm also Geltung und Stärke. Wenn es keinen Angriff gibt, sondern stattdessen positiv auf die Situation eingewirkt wird, dann pflegt das Übel nicht nur zu verschwinden, sondern der Übeltäter neigt dazu, to be transformed. Die positive Lebensführung inspiriert; die negative macht wütend."

"Wenn Sie andere wütend machen, handeln sie nach ihren niederen Instinkten, oft mit Gewalt und irrational. Wenn man die Menschen inspiriert, handeln sie gemäß ihren höheren Instinkten, vernünftig und rational. Ärger ist auch vergänglich, wohingegen Inspiration manchmal einen lebenslangen Effekt hat."

Hinter der offensichtlichen Realität von Krieg und Gewalt ist die höhere Realität Liebe und Frieden. Die Energie der Liebe kommt aus unserem Herzen, wird aber in die falsche Richtung geleitet, wenn wir die Aufmerksamkeit auf unsere Ängste richten, was passiert, wenn wir der Realität dessen was sich uns zeigt und unsere eigene Rolle bei der Erschaffung dieser Realität widerstehen. Wir erschaffen unsere Erfahrungen im Leben tatsächlich selbst. Das ist ein spiritueller Standpunkt auf hohem Niveau, der Standpunkt von Gott, aber wenn wir akzeptieren, dass wir einzelne Lichter des Lichts Gottes sind, dann müssen wir unsere Kausalität erkennen und dieses Wissen in unsere Sicht der Welt und Verständnis der Ereignisse mit aufnehmen, um Gott in unserem Leben zu manifestieren.

(2)

"Wenn in der Seele ein Licht brennt
Ist der Mensch schön.
Wenn der Mensch schön is
Herrscht Harmonie im Haus.
Wenn im Haus Harmonie herrscht,
Herrscht Ordnung in der Nation.
Wenn in der Nation Ordnung herrscht,
Herrscht Frieden in der Welt."
-- Chinesisches Sprichwort

Wir alle müssen uns mit dem Thema befassen, wie wir einen spirituellen Standpunkt am besten in unser tägliches Leben integrieren. Das alltägliche Spiel des Lebens sieht aus der Sicht der Engel völlig anders aus. Es geschehen viele Dinge, die wir nicht bewusst in Gang bringen. Wir haben Freunde und Feinde, da sind die, die wir lieben und die, die wir hassen. Einige sind auf unserer Seite, andere gegen uns. Die spirituelle Sicht aus der Vogelperspektive jedoch - die bewusste Sicht - besagt, dass wir dieses Spiel unseres Lebens ständig erschaffen, um durch Lektionen in Form von Erfahrungen zu lernen. Wir spiegeln der Umgebung unseren Zustand, daher ist sie ein Spiegel für uns. So erlebt Gott Seine/Ihre Schöpfung in vollem Ausmaß. Wir sind auch mit beteiligt daran, die Energien der Erde auf eine höhere Dimension anzuheben, die unserer Quelle näher ist, der kreativen Kraft, die hinter allem steht. Wir sind nicht nur einzelne Inseln, unser Zweck weitet sich auf ein universelles Ausßmaß aus.

Wir müssen also unser menschliches Leben leben, aber anstatt die Welt immer dreidimensionaler zu machen (und unsere Ängste und Widerstände immer stärker), müssen wir einen Schritt zurücktreten und uns daran erinnern, dass jeder von uns tatsächlich die Realität erschafft, die er erlebt, durch die Macht unseres Höheren Selbst, eins mit Gott. Dann einen Schritt zurücktreten und alles mit unserer Präsenz umfassen. Die Wirklichkeit ist heller als wir vielleicht denken und wir können unsere Lebenserfahrung dadurch verändern, dass wir unsere Standpunkte und Glaubenssätze ändern, um unserer wahren Natur näher zu kommen - die in jedem Fall liebevoll und nicht wertend ist.

Die perönlichen Einsichten, die ich entdeckt habe, bestätigen die Wahrheit dieses spirituellen Standpunkts, dass wir in der Tat unser Leben und unsere Situation erschaffen, auf der Grundlage unserer Glaubenssätze. Oft sind es insbesondere die unbewussten und unterdrückten Glaubenssätze, die unsere inneren Konflikte und Ängste bestimmen und bewirken, dass wir unser essentielles Wesen aus den Augen verlieren. Es gibt Mittel und Wege, diese freizulegen und unsere Essenz zu erkennen - die immer da ist - so dass wir unsere Realität in Übereinstimmung mit unserer liebevollen Wesen bewusst erschaffen können.

Die Menschen haben in den letzten 2000 Jahren wenig Fortschritte gemacht (hinsichtlich der menschlichen Natur), aber die Zeiten ändern sich. Hilfsmittel für das persönliche Wachstum unterstützen uns dabei, schneller und effektiver aus unserer Erfahrung zu lernen und damit die Qualität zukünftiger Ereignisse, die wir erschaffen, zu verbessern. Wir streben auch danch, unsere spirituelle Natur zu entdecken und auch darin haben wir ohne Hilfe nicht viel Fortschritt gemacht (und die Religion war keine große Hilfe). Heute sind jedoch bessere Werkzeuge verfügbar. Moderne Methoden helfen zum Beispiel dabei, in ein paar Jahren das zu erreichen, wofür buddhistische Mönche ein Leben lang gebraucht haben.

Der Prozess lässt sich ganz einfach so ausdrücken: wir müssen von Neuem, im gegenwärtigen Augenblick hinsehen und unsere falschen Annahmen und fixen Ideen aus dem Weg schaffen, indem wir sie objektiv und ehrlich anschauen. In diesem Prozess werden wir von der Liebe geführt. Wir alle können das und die Zeit ist genau richtig.

(3)

"Das Übel (Ignoranz) ist wie ein Schatten - es hat keine eigene richtige Substanz, es ist einfach nur ein Fehlen des Lichts. Man kann einen Schatten nicht zum Verschwinden bringen, indem man versucht, ihn zu bekämpfen, auf ihm herumzutrampeln, ihn zu beschimpfen oder irgendeine andere Form des emotionalen oder physischen Widerstands. Damit ein Schatten verschwindet, muss man ihn mit Licht beleuchten." --Shakti Gawain

Wir alle haben ein Glaubenssystem voller Ideen, das von unserer Kultur und unserer Erziehung geprägt ist, entstanden aus früheren traumatischer Erlebnissen und sogar Einflüssen, mit denen wir geboren wurden. Sie sind in der Gegenwart immer da und wirken auf unsere Sicht der Dinge und Interpretation von Ereignissen, so dass wir nicht wirklich frei sind, wir selbst zu sein und unser wahres Selbst zu kennen und unsere wahren Ziele und Zwecke im Leben.

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